Ist eine BU für mich und in meinem Beruf sinnvoll?
Für die meisten Erwerbstätigen ja, für manche nein. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist sinnvoll, wenn du von deinem Einkommen lebst und es noch viele Jahre brauchst. Der kostenlose BU-Check fragt Beruf, Alter, Status, Gesundheit und Finanzen ab und sagt dir in zwei Minuten, wo du stehst: sinnvoll, auf der Kippe oder eher nicht.
Jetzt BU-Check starten- 1 · Beruf & Status
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Die kurze Antwort
Wann ist eine BU sinnvoll, und wann nicht?
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist sinnvoll, wenn du von deinem Arbeitseinkommen lebst, es noch länger als etwa zehn Jahre brauchst und keine Rücklagen hast, die dich bis zur Rente tragen. Der Staat zahlt bei Berufsunfähigkeit für Jahrgänge ab 1961 nichts. Die Erwerbsminderungsrente gibt es nur, wenn du in keinem Beruf mehr arbeiten kannst, im Zugang 2025 durchschnittlich 1.067 € im Monat (Deutsche Rentenversicherung, Stand 2026).
Je nach Situation
- Angestellte: in der Regel sinnvoll. Die BU-Rente sollte 80 bis 90 % des Nettoeinkommens abdecken.
- Selbstständige und Freiberufler: fast immer sinnvoll. Meist besteht kein Anspruch auf Erwerbsminderungsrente. Bei Mitarbeitenden auf den Verzicht auf die Umorganisationsklausel achten.
- Beamte und Anwärter: sinnvoll, aber als BU mit Dienstunfähigkeitsklausel. Ohne die Klausel zahlt der Vertrag oft nicht, wenn der Dienstherr dich in den Ruhestand versetzt.
- Studierende, Azubis, Schüler: sinnvoll, weil Beitrag und Gesundheit jetzt am besten sind. Kein Anspruch auf Erwerbsminderungsrente. Mehr dazu auf der Seite BU für Studenten.
- Büro- und Schreibtischberufe: sinnvoll. Der Beitrag ist niedrig, und psychische Erkrankungen sind mit 41 % die häufigste Ursache für Erwerbsminderung (Deutsche Rentenversicherung, Zugänge 2025).
- Körperliche Berufe: sinnvoll, aber teurer. Wenn der Beitrag nicht passt, ist die Grundfähigkeitsversicherung die Alternative.
- Ohne Erwerbseinkommen, über Mitte 50 oder mit Vermögen bis zur Rente: eher nicht sinnvoll. Details im Artikel Wann lohnt sich keine BU?
Bei Vorerkrankungen gilt in jedem Fall: erst eine anonyme Risikovoranfrage, dann der Antrag. Eine Ablehnung landet sonst in der HIS-Wagnisdatei der Versicherer.
Drei mögliche Ergebnisse
Drei Antworten. Eine davon ist nein.
Ich verdiene nichts daran, dir eine BU einzureden, die du nicht brauchst. Der Check kennt deshalb drei Antworten.
Ja, auf jeden Fall.
Du lebst von deinem Einkommen, hast noch viele Berufsjahre vor dir und keine Rücklagen für Jahrzehnte. Dann zeige ich dir fünf konkrete Gründe, warum, und finde den passenden Tarif.
Könnte passen, muss aber nicht.
Etwa ab Mitte 50, bei hohen Beiträgen im Beruf oder mit guten Rücklagen. Dann rechne ich mit dir nach: BU, Grundfähigkeit oder gar nichts.
Nein, lass dich zu Alternativen beraten.
Ohne Erwerbseinkommen, kurz vor der Rente oder mit ausreichend Vermögen. Auch dann gibt es sinnvolle Bausteine, aber die BU gehört nicht dazu.
Was der Check prüft, und was nicht
Der BU-Check bewertet deine Situation entlang der Fragen, die ich auch im Gespräch stelle: Beruf und Tätigkeitsart, Status (angestellt, selbstständig, verbeamtet, in Ausbildung), Alter, Gesundheit sowie Einkommen, Rücklagen, Kredite und Familie.
Die Berufseinstufung basiert auf der Klassifikation der Berufe der Bundesagentur für Arbeit. Das ist eine Näherung: Versicherer stufen im Detail unterschiedlich ein, und genau diese Unterschiede nutze ich im Vergleich für dich.
Was der Check nicht kann: Beiträge nennen, Tarife vergleichen oder Vorerkrankungen bewerten. Dafür gibt es die anonyme Risikovoranfrage und das persönliche Gespräch.
Häufige Fragen
Was viele vor dem Check wissen wollen.
Ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung wirklich für jeden sinnvoll?
Nein. Für die meisten Erwerbstätigen ja, weil der Staat bei Berufsunfähigkeit nichts zahlt. Nicht sinnvoll ist sie für Menschen ohne Erwerbseinkommen, kurz vor der Rente oder mit so viel Vermögen, dass sie bis zur Rente davon leben können. Genau das prüft der BU-Check.
Ab welchem Alter lohnt sich eine BU nicht mehr?
Eine feste Grenze gibt es nicht. Ab Mitte 50 werden die Beiträge hoch und die Restlaufzeit kurz. Dann rechne ich individuell nach, ob die BU noch passt oder eine Grundfähigkeitsversicherung und Rücklagen der bessere Weg sind.
Ist eine BU auch bei einem Bürojob sinnvoll?
Ja. Psychische Erkrankungen sind heute die häufigste BU-Ursache, und sie treffen Schreibtischberufe besonders. Der Vorteil: Büroberufe zahlen vergleichsweise niedrige Beiträge.
Was ist, wenn ich Vorerkrankungen habe?
Dann bitte keinen Antrag auf eigene Faust stellen. Eine Ablehnung landet in der HIS-Wagnisdatei der Versicherer. Ich stelle vorher eine anonyme Risikovoranfrage bei mehreren Anbietern und weiß dann, wer dich zu welchen Bedingungen nimmt.
Brauchen Beamte eine BU?
Beamte brauchen eine BU mit Dienstunfähigkeitsklausel. Ohne diese Klausel kann es passieren, dass der Dienstherr dich wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt, die normale BU aber nicht zahlt.
Wie sicher sind meine Angaben im BU-Check?
Der Check läuft komplett in deinem Browser. Deine Angaben werden nicht an einen Server übertragen. Erst wenn du dein Ergebnis per E-Mail an mich schickst, sehe ich es.
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