Fahrrad­versicherung

E-Bikes und hochwertige Räder kosten heute oft mehr als ein Kleinwagen. Ein gestohlenes Pedelec ist schnell ein vierstelliger Schaden — und die Hausratversicherung allein deckt das nur eingeschränkt. Eine separate Fahrrad­versicherung sichert ab, was wirklich wehtut.

Begriff unklar? Im Glossar nachschlagen

In Deutschland werden jedes Jahr über 250.000 Fahrräder gestohlen — die Aufklärungsquote liegt bei rund 9 %. Bei einem E-Bike für 3.500 € reden wir über einen Totalverlust, den die meisten Hausratversicherungen nur bis zu einer geringen Pauschale (oft 1–5 % der Versicherungssumme) abdecken — und nur, wenn das Rad nachts nicht im öffentlichen Raum war.

Fahrradversicherung online vergleichen

Für einen schnellen Tarif­berblick kannst du den Vergleichsrechner direkt hier nutzen. Für Fragen zu Schloss-Anforderungen, Neuwertentschädigung oder E-Bike-Akku-Schutz bin ich anschließend gerne persönlich für dich da.

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Was eine gute Police leistet

  • Diebstahl & Raub — auch nachts und im öffentlichen Raum, ohne Nachtklausel
  • Schäden durch Vandalismus, Sturz, Unfall
  • Akku-Schutz bei E-Bike und Pedelec — der Akku ist 500–1.000 € wert
  • Reparaturkosten und Verschleiß (Schaltung, Bremsen) bei guten Tarifen
  • Pannenhilfe und Rücktransport auf Wunsch
  • Auch bei Auslandsreisen und Mietfahrrädern versichert (je nach Tarif)

Die häufigsten Fehler

Die Hausrat-Erweiterung ist zwar günstig, hat aber meist eine Nachtzeitklausel (22–6 Uhr darf das Rad nicht im öffentlichen Raum sein) und deckt nur einen kleinen Prozentsatz der Versicherungssumme. Eine separate Fahrradpolice ist bei E-Bikes ab ca. 2.000 € Wert fast immer günstiger — und leistet bei Vandalismus, Sturzschäden und Akku-Defekt. Achte zudem auf die Neuwertentschädigung — viele Tarife wechseln nach 2–3 Jahren auf Zeitwert.

Wie ich dich begleite

Ich vergleiche nicht nur Beiträge, sondern die Versicherungsbedingungen: Was ist tatsächlich versichert, welche Klauseln und Ausschlüsse sind versteckt, welche Selbstbeteiligung passt zu deiner Situation? Wir suchen die Police, die im Schadenfall wirklich leistet — nicht die mit dem schönsten Werbeprospekt.

Häufige Fragen

Das fragen mich Kund:innen zur Fahrradversicherung.

Brauche ich eine eigene Fahrradversicherung?

Die Hausratversicherung deckt Fahrräder meist nur bei Einbruch und oft nur begrenzt ab — Diebstahl unterwegs ist in der Regel nicht eingeschlossen. Gerade bei teuren Rädern und E-Bikes lohnt sich daher eine eigene Police oder eine Fahrradklausel. Bei einem günstigen Alltagsrad reicht oft die Hausrat.

Was ist bei der Fahrradversicherung versichert?

Je nach Tarif Diebstahl rund um die Uhr (auch unterwegs), Vandalismus, Unfallschäden, Verschleiß sowie bei E-Bikes der Akku und die Elektronik. Gute Tarife bieten Neuwertersatz ohne Altersabzug. Auf diese Leistungen kommt es beim Vergleich an.

Sind E-Bikes und Pedelecs mitversichert?

Ja, die meisten Tarife versichern Pedelecs bis 25 km/h wie normale Fahrräder. Schnellere S-Pedelecs gelten versicherungsrechtlich als Kleinkraftrad und brauchen teils einen anderen Schutz. Was für dein Rad gilt, kläre ich genau.

Muss das Fahrrad abgeschlossen sein?

In der Regel ja — bei Diebstahl verlangen die Versicherer ein abgeschlossenes, oft geprüftes Schloss, sonst wird die Leistung gekürzt oder verweigert. Manche Tarife schreiben eine Mindestpreisklasse beim Schloss vor. Diese Obliegenheiten solltest du kennen.

Ist auch der Akku des E-Bikes versichert?

Bei guten E-Bike-Tarifen ja, inklusive Diebstahl und oft auch altersbedingtem Kapazitätsverlust im Rahmen der Bedingungen. Da der Akku ein teures Bauteil ist, lohnt der Blick auf diesen Punkt besonders. Ich prüfe das für dein Modell.

Was kostet eine Fahrradversicherung?

Der Beitrag richtet sich nach Kaufpreis, Radtyp (Fahrrad oder E-Bike) und Leistungsumfang. Für hochwertige Räder liegt er meist im niedrigen zweistelligen Bereich pro Jahr. Im Verhältnis zum Wiederbeschaffungswert ist das überschaubar.

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