Häufige Fragen
Antworten auf
deine Fragen.
Die 100 häufigsten Fragen aus meiner Beratung — sortiert nach Themen, kurz und verständlich beantwortet. Such nach einem Stichwort oder spring direkt in das passende Thema. Stand: Juni 2026.
Beratung & Grundlagen
Was kostet eine Finanzberatung bei dir?
Nichts. Ich nehme weder Honorar noch Stundengeld. Wenn ein Vertrag passt, zahlt die Versicherung meine Vergütung – die Preise für dich sind 1:1 identisch zu Vergleichsportalen wie Check24 oder Verivox. Stelle ich fest, dass du gut aufgestellt bist, bleibt die Beratung trotzdem kostenfrei. Über meine Arbeitsweise →
Was ist der Unterschied zwischen Honorar- und Provisionsberatung?
Bei der Honorarberatung zahlst du den Berater direkt – oft mehrere hundert Euro als Stunden- oder Pauschalhonorar. Bei der Provisionsberatung kommt die Vergütung von der Versicherung, und die Tarife sind für dich identisch zum Vergleichsportal. Bei mir gilt: keine Honorargebühr, auch dann nicht, wenn am Ende kein Vertrag zustande kommt.
Was heißt eigentlich „unabhängiger" Finanzberater?
Ich bin an keine bestimmte Versicherung oder Bank gebunden und vergleiche frei am gesamten Markt. Ein gebundener Vertreter darf nur die Produkte seines eigenen Hauses anbieten – genau darin liegt der entscheidende Unterschied.
Wie läuft eine Online-Beratung ab?
Du buchst dir einen Termin aus dem Online-Kalender, wir treffen uns per Video oder Telefon und besprechen alles in Ruhe. Komplexe Themen verteilen wir auf mehrere Termine. Deine Unterlagen kannst du vorab verschlüsselt hochladen.
Welche Versicherungen sind wirklich wichtig?
Drei gehören zur Grundausstattung: die Privathaftpflicht (schützt vor existenzbedrohenden Schadenersatzforderungen), die Berufsunfähigkeitsversicherung (sichert dein Einkommen) und die Krankenversicherung. Alles Weitere – Hausrat, Rechtsschutz, Kfz, Wohngebäude – hängt von deiner Lebenssituation ab. Alle Versicherungen →
Wie finde ich einen seriösen, unabhängigen Berater?
Achte auf drei Dinge: echte Unabhängigkeit (freier Marktvergleich ohne Tarif-Zwang), transparente Vergütung und verifizierte Google-Bewertungen. Mit Online-Beratung spielt der Standort heute keine Rolle mehr – du kannst bundesweit den passenden Berater wählen.
Lohnt es sich, alte Verträge prüfen zu lassen?
Fast immer. Alte Tarife sind häufig teurer oder schwächer als aktuelle, und Lücken oder Doppelversicherungen fallen erst beim Check auf. Die Prüfung kostet dich nichts und zeigt schwarz auf weiß, wo du sparen oder dich besser absichern kannst. Zum Vertrags-Check →
Sind meine Daten bei der Online-Beratung sicher?
Ja. Unterlagen lädst du über eine verschlüsselte Verbindung hoch, die Gespräche laufen über geschützte Video-Tools. Ich gebe nichts ohne deine ausdrückliche Zustimmung weiter. Zur Datenschutzerklärung →
Gesetzliche & private Krankenversicherung
Was kostet die gesetzliche Krankenversicherung 2026?
Der allgemeine Beitragssatz liegt bei 14,6 %, dazu kommt der kassenindividuelle Zusatzbeitrag (2026 im Schnitt 2,9 %). Beiträge werden bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 5.812,50 € im Monat erhoben; was du darüber verdienst, bleibt beitragsfrei. Mehr zur GKV →
Ab welchem Einkommen kann ich in die PKV wechseln?
Als Angestellter brauchst du 2026 ein Bruttojahreseinkommen über der Versicherungspflichtgrenze von 77.400 € (6.450 € im Monat). Selbstständige und Beamte können sich unabhängig vom Einkommen privat versichern. Mehr zur PKV →
Lohnt sich die private Krankenversicherung für mich?
Das hängt von Alter, Gesundheit, Einkommen und Familienplanung ab. Singles mit hohem, stabilem Einkommen profitieren oft; Familien mit nur einem Verdiener fahren in der GKV mit der kostenlosen Familienversicherung häufig günstiger. Das rechnen wir konkret durch. Mehr zur PKV →
Was ist der Unterschied zwischen GKV und PKV?
Die GKV finanziert sich solidarisch über einen einkommensabhängigen Beitrag, die PKV über einen risiko- und leistungsabhängigen Beitrag mit individuell gewähltem Tarif. In der PKV bestimmst du den Leistungsumfang selbst, kommst aber später kaum wieder zurück. Mehr zur GKV →
Komme ich aus der PKV wieder zurück in die GKV?
Als Angestellter nur, wenn dein Einkommen unter die Versicherungspflichtgrenze fällt; ab 55 ist die Rückkehr praktisch ausgeschlossen. Den Wechsel solltest du deshalb langfristig planen. Mehr zur GKV →
Wie hoch ist der Arbeitgeberzuschuss zur PKV?
Der Arbeitgeber übernimmt 2026 die Hälfte deines Beitrags, höchstens jedoch 508,59 € im Monat für die Krankenversicherung – plus seinen Anteil zur Pflegeversicherung. Mehr zur PKV →
Was ist eine Gesundheitsprüfung und warum ist sie wichtig?
Vor dem PKV-Abschluss prüft der Versicherer deinen Gesundheitszustand. Vorerkrankungen können zu Beitragszuschlägen, Ausschlüssen oder einer Ablehnung führen – deshalb lohnt sich vorab eine anonyme Risikovoranfrage. Anonyme PKV-Voranfrage →
Was zahlt die gesetzliche Kasse beim Zahnersatz?
Nur einen Festzuschuss zur sogenannten Regelversorgung, in der Regel etwa die Hälfte der Kosten. Den Rest trägst du selbst – genau hier setzt die Zahnzusatzversicherung an. Mehr zur Zahnzusatz →
Bin ich als Student oder Azubi automatisch versichert?
Als Azubi bist du gesetzlich pflichtversichert. Studierende sind oft bis 25 über die Familienversicherung beitragsfrei mitversichert, danach in der günstigen studentischen Pflichtversicherung. Mehr zur GKV →
Was passiert mit meiner Krankenversicherung in der Rente?
In der GKV zahlst du als Rentner Beiträge auf die gesetzliche Rente, Betriebsrenten und weitere Einkünfte (Krankenversicherung der Rentner). PKV-Versicherte profitieren von Alterungsrückstellungen und einem gesetzlichen Zuschlag – die Beiträge im Alter solltest du frühzeitig durchrechnen.
Krankenzusatzversicherung
Was bringt eine Zahnzusatzversicherung?
Sie stockt den Festzuschuss der GKV auf – gute Tarife auf 70 bis 90 % der Kosten für Zahnersatz, Inlays oder Implantate. Viele Tarife zahlen zusätzlich die professionelle Zahnreinigung. Mehr zur Zahnzusatz →
Lohnt sich eine Zahnzusatz noch, wenn schon ein Zahn fehlt?
Bereits laufende oder angeratene Behandlungen sind meist ausgeschlossen, fehlende Zähne führen oft zu Zuschlägen. Für künftige Behandlungen kann sich der Abschluss aber trotzdem lohnen – am besten vorab prüfen. Mehr zur Zahnzusatz →
Was ist eine stationäre Zusatzversicherung?
Sie verschafft dir im Krankenhaus Wahlleistungen wie Chefarztbehandlung und ein Ein- oder Zweibettzimmer. Sinnvoll, wenn dir die Behandlung durch einen bestimmten Spezialisten wichtig ist. Stationäre Tarife →
Was deckt eine ambulante Zusatzversicherung ab?
Je nach Tarif Sehhilfen, Heilpraktiker, Vorsorgeuntersuchungen, Schutzimpfungen oder alternative Heilmethoden. Du gleichst damit gezielt Leistungen aus, die die GKV nicht oder nur teilweise übernimmt. Ambulante Tarife →
Brauche ich überhaupt eine Krankenzusatzversicherung?
Sie ist kein Muss, schließt aber gezielt Lücken der GKV – meist beim Zahnersatz, im Krankenhaus oder bei Sehhilfen. Welche Bausteine sich für dich lohnen, hängt von deinen persönlichen Prioritäten ab.
Ab welchem Alter sollte ich eine Zahnzusatz abschließen?
So früh wie möglich, solange die Zähne gesund sind: niedrigere Beiträge, keine Ausschlüsse und früh abgelaufene Wartezeiten. Auch für Kinder kann sich der Abschluss vor einer Kieferorthopädie lohnen. Mehr zur Zahnzusatz →
Gibt es Wartezeiten bei Zusatzversicherungen?
Viele Tarife haben drei bis acht Monate Wartezeit, bei Zahnersatz teils länger. Bei Unfallfolgen entfällt sie meist. Achte beim Vergleich genau auf die Bedingungen.
Zahlt die Zusatzversicherung Kieferorthopädie für Kinder?
Gute Kindertarife übernehmen Kieferorthopädie auch in niedrigeren Behandlungsstufen, die die GKV nicht zahlt. Wichtig ist der Abschluss, bevor eine Behandlung ärztlich angeraten wurde. Mehr zur Zahnzusatz →
Altersvorsorge
Wie viel sollte ich monatlich für die Altersvorsorge sparen?
Faustregel: 10 bis 15 % deines Nettoeinkommens. Je früher du anfängst, desto kleiner darf die Sparrate sein – der Zinseszinseffekt macht den Unterschied. Vorsorge planen →
Wie groß ist meine Rentenlücke?
Die gesetzliche Rente ersetzt meist nur rund die Hälfte deines letzten Nettoeinkommens. Die Differenz zu deinem tatsächlichen Bedarf ist deine Rentenlücke – die rechnen wir konkret für dich aus. Vorsorge planen →
Was bedeutet das Drei-Schichten-Modell der Altersvorsorge?
Die Altersvorsorge gliedert sich in drei Schichten: Schicht 1 ist die Basisversorgung (gesetzliche Rente, Versorgungswerk, Rürup), Schicht 2 die geförderte Zusatzvorsorge (bAV, Riester bzw. ab 2027 das Altersvorsorge-Depot) und Schicht 3 die private, frei verfügbare Vorsorge (ETF-Police, Privatrente, freies Depot). Welche Mischung zu dir passt, hängt von Beruf, Einkommen und gewünschter Flexibilität ab. Vorsorge planen →
Was ist das Altersvorsorge-Depot 2027?
Ein staatlich gefördertes Wertpapierdepot, das ab dem 1. Januar 2027 die Riester-Rente im Neugeschäft ersetzt. Erstmals ist geförderte Vorsorge ohne verpflichtende Beitragsgarantie möglich – also mit höherer Aktienquote und echter Renditechance. Bestehende Riester-Verträge behalten ihren Bestandsschutz. Altersvorsorge-Depot 2027 →
Wie wird das Altersvorsorge-Depot gefördert?
Es gibt 50 % Zulage auf die ersten 360 € Eigenbeitrag und 25 % auf weitere Beiträge bis 1.800 € – maximal 540 € Grundzulage pro Jahr. Pro Kind kommen 100 % Zulage auf den Eigenbeitrag hinzu, höchstens 300 €. Auch Selbstständige und Beamte sind künftig förderberechtigt. Altersvorsorge-Depot 2027 →
Lohnt sich Riester überhaupt noch?
Für Familien mit mehreren Kindern und Geringverdiener ja, weil die Zulagen die Förderquote stark heben. Bestehende Verträge genießen Bestandsschutz – kündige nicht vorschnell, oft ist eine Beitragsfreistellung die bessere Wahl. Mehr zur Riester-Rente →
Soll ich meinen Riester-Vertrag behalten oder wechseln?
Das hängt von Kosten, Garantie und deiner Situation ab. Ab 2027 kannst du in die neue Förderung wechseln, ohne den Vertrag zu verlieren – wir prüfen, ob behalten, ruhen lassen oder wechseln für dich am günstigsten ist. Riester-Vertrags-Check →
Was ist die Rürup- bzw. Basisrente und für wen lohnt sie sich?
Eine private Rente der 1. Schicht, vor allem für Selbstständige und Gutverdiener. 2026 sind bis zu 30.826 € (Ledige) bzw. 61.652 € (Verheiratete) zu 100 % als Sonderausgaben absetzbar. Dafür ist das Kapital bis zur Rente gebunden – keine Kapitalauszahlung, nur eine lebenslange Rente. Mehr zur Basisrente →
Wie wird die Rürup-Rente besteuert?
Nachgelagert: Bei einem Rentenbeginn 2026 sind 84 % der Rente steuerpflichtig, der Anteil steigt bis 2058 auf 100 %. Dafür sparst du in der Einzahlphase über den Sonderausgabenabzug Steuern. Mehr zur Basisrente →
Was ist eine betriebliche Altersvorsorge (bAV)?
Du wandelst Teile deines Bruttogehalts in Vorsorgebeiträge um (Entgeltumwandlung) und sparst Steuern und Sozialabgaben. 2026 sind bis zu 8 % der Beitragsbemessungsgrenze (8.112 € im Jahr) steuerfrei, bis zu 4 % (4.056 €) auch sozialabgabenfrei. Mehr zur bAV →
Muss mein Arbeitgeber etwas zur bAV dazugeben?
Ja. Bei der Entgeltumwandlung ist ein Zuschuss von 15 % verpflichtend, soweit der Arbeitgeber Sozialabgaben spart. Viele zahlen freiwillig mehr – das macht die bAV deutlich attraktiver. Mehr zur bAV →
Was ist eine ETF- bzw. fondsgebundene Rentenversicherung?
Eine private Rentenversicherung, die in ETFs investiert. Du kombinierst die Renditechancen der Börse mit den Steuervorteilen im Versicherungsmantel und einer optionalen lebenslangen Rente. Mehr zur ETF-Rentenversicherung →
ETF-Sparplan oder Rentenversicherung – was ist besser?
ETF-Sparplan: maximal flexibel, sehr günstig (TER 0,1–0,3 %), voll verfügbar. Rentenversicherung: Steuervorteil in der Auszahlung (Halbeinkünfteverfahren ab 62 und 12 Jahren Laufzeit) und eine lebenslange Rente. In der Praxis ist oft eine Kombination sinnvoll – ich rechne dir beide Varianten durch. Mehr zur ETF-Rentenversicherung →
Wie funktioniert das Halbeinkünfteverfahren?
Bei einer Kapitalauszahlung nach dem 62. Geburtstag und mindestens 12 Jahren Laufzeit ist nur die Hälfte des Ertrags mit deinem persönlichen Steuersatz zu versteuern. Das kann günstiger sein als die pauschale Abgeltungsteuer.
Was passiert mit meiner Altersvorsorge bei einem Jobwechsel?
Die bAV kannst du oft mitnehmen oder beitragsfrei stellen, Riester und private Renten laufen unabhängig vom Arbeitgeber weiter. Wichtig ist, keine Verträge unüberlegt zu kündigen.
Kann ich Altersvorsorge-Verträge vorzeitig kündigen?
Möglich, aber meist teuer: Bei geförderten Verträgen musst du die Förderung zurückzahlen, bei Rürup ist eine Kapitalauszahlung gar nicht vorgesehen. Eine Beitragsfreistellung ist fast immer die bessere Wahl.
Wann sollte ich mit der Altersvorsorge anfangen?
So früh wie möglich. Wer mit 25 startet, kommt mit rund 150 € im Monat zur gleichen Rente wie jemand, der mit 40 mit 400 € beginnt – allein durch den Zinseszins. Vorsorge planen →
Arbeitskraftabsicherung
Was ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU)?
Sie zahlt dir eine monatliche Rente, wenn du deinen zuletzt ausgeübten Beruf aus gesundheitlichen Gründen zu mindestens 50 % nicht mehr ausüben kannst. Damit sicherst du dein wichtigstes Kapital ab: deine Arbeitskraft. Mehr zur BU →
Ab welchem Alter sollte ich eine BU abschließen?
So früh wie möglich. Azubis und Studierende profitieren von günstigen Beiträgen und intakter Gesundheit; idealer Einstieg ist zwischen 16 und 25 Jahren. Mit jeder Vorerkrankung wird der Abschluss teurer oder teilweise unmöglich. Mehr zur BU →
Wie hoch sollte meine BU-Rente sein?
Als Richtwert etwa 70 bis 80 % deines Nettoeinkommens, mindestens aber so viel, dass deine Fixkosten gedeckt sind. Eine integrierte Nachversicherungsgarantie erlaubt spätere Erhöhungen ohne erneute Gesundheitsprüfung. Mehr zur BU →
Was kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung?
Der Beitrag hängt von Beruf, Alter, Gesundheit und gewählter Rentenhöhe ab. Akademiker und Bürotätigkeiten zahlen deutlich weniger als körperliche Berufe – den genauen Beitrag ermitteln wir im Marktvergleich. Mehr zur BU →
Was ist der Unterschied zwischen BU und Grundfähigkeit?
Die BU greift, wenn du deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst; die Grundfähigkeitsversicherung zahlt beim Verlust klar definierter Fähigkeiten wie Sehen, Gehen oder dem Gebrauch der Hände. Letztere ist oft günstiger, aber weniger umfassend. Mehr zur Grundfähigkeit →
Was ist eine Dienstunfähigkeitsversicherung?
Sie ist die passende Absicherung für Beamte und enthält eine echte Dienstunfähigkeitsklausel. Damit zahlt der Versicherer bereits, wenn dich dein Dienstherr in den Ruhestand versetzt – unabhängig von einer gesundheitlichen Resteinschätzung. Mehr zur Dienstunfähigkeit →
Bekomme ich mit Vorerkrankungen noch eine BU?
Oft ja, eventuell mit einem Zuschlag oder Ausschluss. Wichtig ist, vorher anonym anzufragen, damit eine mögliche Ablehnung keine Spuren in der Hinweis- und Informationsdatei (HIS) hinterlässt. Anonyme Voranfrage starten →
Was genau ist die Grundfähigkeitsversicherung?
Sie zahlt eine Rente, wenn du grundlegende Fähigkeiten wie Gehen, Sehen, Hören oder den Gebrauch der Hände verlierst. Eine sinnvolle Alternative, wenn eine BU zu teuer oder nicht möglich ist – etwa bei körperlich anstrengenden Berufen. Mehr zur Grundfähigkeit →
Wozu brauche ich eine Risikolebensversicherung?
Sie zahlt im Todesfall eine vereinbarte Summe an deine Hinterbliebenen. Unverzichtbar für Familien, Paare mit gemeinsamem Kredit oder Geschäftspartner. Mehr zur Risikoleben →
Wie hoch sollte die Risikolebensversicherung sein?
Faustregel: das Drei- bis Fünffache deines Bruttojahreseinkommens, bei Immobilienkrediten mindestens die Restschuld. So bleibt deine Familie auch ohne dein Einkommen handlungsfähig. Mehr zur Risikoleben →
Warum muss ich die Gesundheitsfragen so ernst nehmen?
Falsche oder unvollständige Angaben können im Leistungsfall dazu führen, dass der Versicherer nicht zahlt. Deshalb gehen wir die Fragen gemeinsam sorgfältig durch und klären vorab anonym. Anonyme Voranfrage starten →
Was passiert mit meiner BU bei einem Berufswechsel?
Die BU bleibt bestehen und sichert weiterhin den zuletzt ausgeübten Beruf ab – eine Meldung ist in der Regel nicht nötig. Bei einem deutlich risikoärmeren Beruf kann sich aber eine Beitragssenkung lohnen. Mehr zur BU →
Haus, Haftpflicht & Recht
Warum ist die Privathaftpflicht so wichtig?
Sie schützt dich vor existenzbedrohenden Schadenersatzforderungen, wenn du anderen versehentlich einen Schaden zufügst. Bei Personenschäden können schnell Millionenbeträge entstehen – deshalb gehört sie zur Grundausstattung. Mehr zur Privathaftpflicht →
Wie hoch sollte die Deckungssumme der Haftpflicht sein?
Mindestens 10, besser 15 bis 50 Mio. Euro pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Der Aufpreis für hohe Deckungssummen ist gering und lohnt sich fast immer. Mehr zur Privathaftpflicht →
Was deckt die Hausratversicherung ab?
Sie ersetzt dein bewegliches Eigentum – Möbel, Elektronik, Kleidung – bei Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel und Einbruchdiebstahl. Wichtig ist eine ausreichende Versicherungssumme, damit keine Unterversicherung entsteht. Mehr zur Hausrat →
Brauche ich eine Rechtsschutzversicherung?
Sie übernimmt Anwalts-, Gerichts- und Gutachterkosten in Streitfällen. Sinnvoll vor allem in den Bereichen Arbeit, Verkehr, Wohnen und privates Vertragsrecht – die Bausteine wählst du nach Bedarf. Mehr zum Rechtsschutz →
Was ist der Unterschied zwischen Hausrat und Wohngebäude?
Die Hausratversicherung schützt, was im Haus steht; die Wohngebäudeversicherung das Gebäude selbst – Mauern, Dach und fest Verbautes. Als Eigentümer brauchst du beide. Mehr zur Wohngebäude →
Ist eine Elementarschadenversicherung sinnvoll?
Ja. Sie deckt Schäden durch Starkregen, Überschwemmung, Erdrutsch und Schneedruck – Gefahren, die durch den Klimawandel zunehmen. Sie wird als Baustein zur Wohngebäude- und Hausratversicherung ergänzt. Mehr zur Wohngebäude →
Sind meine Kinder in der Haftpflicht mitversichert?
In Familientarifen ja, auch volljährige Kinder in Erstausbildung. Achte auf den Einschluss deliktunfähiger Kinder, sonst bleibst du bei Schäden durch kleine Kinder auf den Kosten sitzen. Mehr zur Privathaftpflicht →
Zahlt die Hausratversicherung bei Fahrraddiebstahl?
Bei einem Einbruch aus Wohnung oder Keller ja; beim Diebstahl von der Straße nur mit eingeschlossener Fahrradklausel. Für hochwertige Räder lohnt sich eine eigene Fahrradversicherung. Mehr zur Fahrradversicherung →
Was ist eine Unterversicherung und wie vermeide ich sie?
Liegt die Versicherungssumme unter dem tatsächlichen Wert deines Hausrats, kürzt der Versicherer im Schadenfall anteilig. Ein Unterversicherungsverzicht – meist über eine Quadratmeter-Pauschale – schützt dich davor. Mehr zur Hausrat →
Brauche ich als Mieter eine Wohngebäudeversicherung?
Nein, die ist Sache des Eigentümers. Für dich als Mieter sind Hausrat- und Privathaftpflichtversicherung die wichtigen Policen. Mehr zur Hausrat →
Was kostet eine Privathaftpflicht ungefähr?
Single-Tarife gibt es oft schon für rund 40 bis 60 € im Jahr, Familientarife etwas mehr. Entscheidend ist nicht der Preis, sondern dass Deckungssumme und Bausteine zu dir passen. Mehr zur Privathaftpflicht →
Reise, Tier & Rad
Wie ist die Kfz-Versicherung aufgebaut?
Pflicht ist die Haftpflicht (Schäden an anderen), optional die Teilkasko (z. B. Diebstahl, Glas, Wild, Sturm) und die Vollkasko (zusätzlich eigene Unfall- und Vandalismusschäden). Den Umfang wählst du nach Fahrzeugwert und Bedarf. Mehr zur Kfz-Versicherung →
Wann sollte ich von Voll- auf Teilkasko wechseln?
Bei älteren Fahrzeugen, wenn der Restwert die höheren Vollkasko-Beiträge nicht mehr rechtfertigt – oft ab einem Fahrzeugalter von rund sechs bis acht Jahren. Wir rechnen das individuell durch. Mehr zur Kfz-Versicherung →
Was beeinflusst meinen Kfz-Beitrag?
Schadenfreiheitsklasse, Fahrzeugtyp (Typklasse), Region (Regionalklasse), jährliche Fahrleistung, Alter und Nutzerkreis. Ein Vergleich, besonders zum Wechseltermin im November, lohnt sich fast immer. Mehr zur Kfz-Versicherung →
Brauche ich eine Auslandskrankenversicherung für Reisen?
Ja, denn die GKV zahlt im Ausland nur eingeschränkt und einen medizinisch sinnvollen Rücktransport gar nicht. Eine Jahrespolice kostet für Singles oft nur rund 10 bis 20 € – ein Muss für jede Auslandsreise. Mehr zur Reiseversicherung →
Was bringt eine Reiserücktrittsversicherung?
Sie erstattet Stornokosten, wenn du eine Reise aus wichtigem Grund (Krankheit, Unfall, Jobverlust) nicht antreten kannst. Sinnvoll bei teuren oder früh gebuchten Reisen – am besten mit Reiseabbruchschutz kombiniert. Mehr zur Reiseversicherung →
Lohnt sich eine Tierkrankenversicherung für Hund oder Katze?
Bei Operationen können schnell mehrere tausend Euro anfallen. Eine OP- oder Vollversicherung schützt davor; je jünger und gesünder das Tier beim Abschluss, desto günstiger der Beitrag. Mehr zur Tierversicherung →
Brauche ich eine Hundehaftpflicht?
In vielen Bundesländern ist sie für Hunde Pflicht, in allen anderen dringend zu empfehlen – denn für Schäden deines Hundes haftest du unbegrenzt. In der Privathaftpflicht ist sie nicht enthalten. Mehr zur Tierversicherung →
Wie versichere ich mein E-Bike oder Pedelec?
Pedelecs bis 25 km/h gelten wie Fahrräder und lassen sich über eine Fahrrad- bzw. E-Bike-Police gegen Diebstahl und Schäden absichern. Schnellere S-Pedelecs brauchen zusätzlich eine Kfz-Haftpflicht mit Versicherungskennzeichen. Mehr zur E-Bike-Versicherung →
Was deckt eine Fahrradversicherung mehr ab als die Hausrat?
Diebstahl unterwegs (nicht nur aus der Wohnung), oft auch Vandalismus, Verschleiß, Reparaturen und beim E-Bike Akku-Defekte. Für teure Räder ist das deutlich umfassender als die Fahrradklausel der Hausratversicherung. Mehr zur Fahrradversicherung →
Kapitalanlagen & Vermögensaufbau
Wie fange ich mit dem Vermögensaufbau an?
Erst einen Notgroschen (drei bis sechs Nettogehälter) aufbauen und teure Schulden tilgen, dann breit gestreut investieren – meist über einen ETF-Sparplan. Wichtig ist, früh und regelmäßig anzufangen. Vermögen aufbauen →
Was ist ein ETF?
Ein börsengehandelter Indexfonds, der z. B. den Weltaktienindex 1:1 nachbildet. Du investierst breit gestreut in tausende Unternehmen, und das zu sehr niedrigen Kosten (TER oft 0,1–0,3 %). ETFs für die Altersvorsorge →
Wie viel Rendite kann ich mit einem ETF erwarten?
Der globale Aktienmarkt hat langfristig im Schnitt rund 6 bis 8 % pro Jahr gebracht – mit zwischenzeitlichen Schwankungen. Garantien gibt es nicht; entscheidend sind ein langer Anlagehorizont und Ruhe in Krisen. ETFs für die Altersvorsorge →
Wie viel sollte ich monatlich in einen Sparplan einzahlen?
So viel, wie nach Notgroschen und Fixkosten dauerhaft übrig bleibt – viele starten mit 50 bis 250 € im Monat. Die Rate lässt sich jederzeit anpassen oder pausieren. Vermögen aufbauen →
Sind ETFs sicher?
Als Sondervermögen sind ETFs bei einer Anbieterpleite geschützt. Das Kursrisiko bleibt aber: Auf kurze Sicht sind Verluste möglich, über 15+ Jahre haben breite Welt-ETFs historisch zuverlässig zugelegt. ETFs für die Altersvorsorge →
Ausschüttend oder thesaurierend – was ist der Unterschied?
Ausschüttende ETFs zahlen Dividenden aus, thesaurierende legen sie automatisch wieder an. Zum reinen Vermögensaufbau sind Thesaurierer praktisch; wer den Sparerpauschbetrag aktiv ausnutzen will, kann Ausschütter wählen. Begriff im Glossar →
Wie werden Kapitalerträge in Deutschland besteuert?
Auf Gewinne, Dividenden und Zinsen fallen 25 % Abgeltungsteuer plus Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer an. Bei Aktien-ETFs sind 30 % der Erträge steuerfrei (Teilfreistellung).
Was ist der Sparerpauschbetrag 2026?
1.000 € pro Person bzw. 2.000 € bei Zusammenveranlagung sind steuerfrei. Mit einem Freistellungsauftrag bei der Bank vermeidest du, dass darunter überhaupt Steuern einbehalten werden. Begriff im Glossar →
Was ist die Vorabpauschale?
Eine vorgezogene Besteuerung thesaurierender Fonds, die einen Mindestertrag unterstellt. Sie wird später auf den Verkaufsgewinn angerechnet und fällt durch den Sparerpauschbetrag oft gar nicht ins Gewicht. Begriff im Glossar →
Einmalanlage oder Sparplan – was ist besser?
Größere Beträge kannst du auf einmal anlegen oder über einige Monate gestaffelt einsteigen (weniger Timing-Risiko). Laufendes Sparen passt am besten zum Sparplan – beides lässt sich kombinieren. Vermögen aufbauen →
Wie lege ich für meine Kinder Geld an?
Ein ETF-Sparplan auf den Namen des Kindes nutzt dessen eigene Freibeträge und den langen Anlagehorizont. Schon kleine Beträge wachsen über 18 Jahre durch den Zinseszins deutlich. Vermögen aufbauen →
Wie viel Notgroschen brauche ich, bevor ich investiere?
Etwa drei bis sechs Nettomonatsgehälter auf einem jederzeit verfügbaren Tagesgeldkonto. Erst danach solltest du Geld investieren, das du langfristig nicht brauchst. Vermögen aufbauen →
Bau & Immobilien
Wie hoch sind die Bauzinsen aktuell?
Im Juni 2026 liegen sie für eine 10-jährige Zinsbindung je nach Bonität und Eigenkapital meist zwischen rund 3,5 und 4,0 %. Dein persönlicher Zins zeigt sich erst nach dem Vergleich mehrerer Banken. Mehr erfahren →
Wie viel Eigenkapital brauche ich für eine Immobilie?
Faustregel: mindestens die Kaufnebenkosten – Grunderwerbsteuer, Notar, Makler, je nach Bundesland rund 9 bis 15 % – aus eigener Tasche. Mehr Eigenkapital senkt den Zins; Finanzierungen mit wenig Eigenkapital sind möglich, aber teurer. Mehr erfahren →
Wie viel Haus kann ich mir leisten?
Das hängt von Einkommen, Eigenkapital, Fixkosten und Zins ab. Als grobe Orientierung sollte die Rate etwa 35 % deines Nettoeinkommens nicht übersteigen – den genauen Rahmen rechnen wir gemeinsam aus. Mehr erfahren →
Welche Zinsbindung ist sinnvoll?
Im aktuellen Umfeld sind meist 10 oder 15 Jahre die erste Wahl. Eine längere Bindung gibt mehr Sicherheit gegen steigende Zinsen, kostet aber etwas Aufschlag. Mehr erfahren →
Was ist die Tilgung und wie hoch sollte sie sein?
Die Tilgung ist der Anteil deiner Rate, der die Schuld abbaut. Bei den heutigen Zinsen sind anfänglich 2 bis 3 % sinnvoll, damit du die Immobilie in einem überschaubaren Zeitraum abbezahlst. Mehr erfahren →
Was ist ein Forward-Darlehen?
Damit sicherst du dir schon heute den aktuellen Zins für eine Anschlussfinanzierung, die erst in einigen Jahren ansteht (bis zu rund fünf Jahre im Voraus). Sinnvoll, wenn du steigende Zinsen erwartest – gegen einen kleinen Aufschlag. Mehr erfahren →
Welche Versicherungen brauche ich beim Hausbau?
Während der Bauphase Bauherrenhaftpflicht, Bauleistungs- und Feuerrohbauversicherung; mit Bezug dann Wohngebäude- und Hausratversicherung. Eine Risikolebensversicherung sichert die Familie gegen das Restschuldrisiko ab. Versicherungen rund um den Bau →
Sollte ich Sondertilgungen vereinbaren?
Ja. Ein kostenloses Sondertilgungsrecht (meist bis 5 % pro Jahr) gibt dir die Flexibilität, schneller schuldenfrei zu werden. Es kostet in der Regel keinen oder nur einen geringen Zinsaufschlag. Mehr erfahren →
Vertrags-Check
Was passiert bei einem Versicherungs-Check?
Ich sehe mir deine bestehenden Verträge an, prüfe Leistungen, Beiträge, Lücken und Doppelversicherungen und zeige dir, wo du sparen oder dich besser absichern kannst. Der Check ist für dich kostenfrei. Versicherungs-Check (360°) →
Lohnt sich ein BU- oder Renten-Vertrags-Check?
Häufig ja: Alte BU-Tarife enthalten oft ungünstige Klauseln, alte Rentenverträge hohe Kosten. Der Check zeigt, ob dein Vertrag noch zeitgemäß ist – ohne dass du etwas riskierst. BU-Vertrags-Check →
Soll ich einen alten Riester-Vertrag prüfen lassen?
Unbedingt, bevor du 2027 über einen Wechsel in die neue Förderung entscheidest. Wir schauen auf Kosten, Garantie und Förderquote und klären, ob behalten, ruhen lassen oder wechseln für dich am besten ist. Riester-Vertrags-Check →
Anonyme Risikovoranfrage
Was ist eine anonyme Risikovoranfrage?
Vor dem eigentlichen Antrag frage ich für dich anonym bei mehreren Versicherern an, ob und zu welchen Bedingungen du versicherbar bist. So erfährst du das Ergebnis, ohne dass dein Name irgendwo auftaucht. Anonyme Voranfrage starten →
Warum ist die Voranfrage bei Vorerkrankungen so wichtig?
Ein abgelehnter oder erschwerter Antrag wird in der Hinweis- und Informationsdatei (HIS-Wagnisdatei) gespeichert und kann spätere Anträge erschweren. Die anonyme Voranfrage vermeidet genau diese Spuren. Anonyme Voranfrage starten →
Wichtiger Hinweis: Diese FAQ dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Beratung. Genannte Beitragssätze, Grenzwerte, Zulagen und Zinsen haben den Stand Juni 2026 und können sich ändern; maßgeblich sind stets die aktuellen gesetzlichen Regelungen und die jeweiligen Vertragsbedingungen. Die Inhalte stellen keine Steuer- oder Rechtsberatung dar.
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