Wohngebäudeversicherung

Für Eigentümer:innen unverzichtbar: Die Wohngebäude­versicherung schützt die Bausubstanz vor Feuer, Leitungs­wasser, Sturm und — wenn ergänzt — auch vor Hochwasser und Starkregen.

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Ein abgebranntes Haus oder ein vollgelaufener Keller können dich finanziell komplett ruinieren. Wer eine Immobilie besitzt, kommt um eine sauber kalkulierte Wohn­gebäude­versicherung nicht herum.

Standard- und Elementar­bausteine

  • Feuer, Blitzschlag, Explosion, Implosion
  • Leitungswasser inklusive Frostschäden an Rohren
  • Sturm und Hagel ab Windstärke 8
  • Elementar: Hochwasser, Starkregen, Rückstau, Schnee­druck
  • Auf Wunsch: unbenannte Gefahren („Allgefahren­deckung")

Worauf du unbedingt achten musst

Die Versicherungs­summe muss sich am gleitenden Neuwert 1914 orientieren — sonst drohen Kürzungen. Außerdem gehört der Elementar­baustein heute zwingend dazu: Starkregen­ereignisse häufen sich, und in 99 % der Fälle ist Elementar nicht automatisch enthalten.

Häufige Fragen

Das fragen mich Kund:innen zur Wohngebäudeversicherung.

Was deckt die Wohngebäudeversicherung ab?

Versichert ist das Gebäude selbst samt fest verbauter Bestandteile gegen Feuer, Leitungswasser sowie Sturm und Hagel. Schäden am beweglichen Hausrat sind dagegen Sache der Hausratversicherung. Für Eigentümer ist sie faktisch unverzichtbar.

Ist die Wohngebäudeversicherung Pflicht?

Eine gesetzliche Pflicht besteht nicht, aber finanzierende Banken verlangen in der Regel mindestens eine Feuerversicherung als Bedingung für das Darlehen. Wirtschaftlich ist sie ohnehin unverzichtbar, weil ein Totalschaden die Existenz bedrohen kann.

Sind Elementarschäden wie Hochwasser eingeschlossen?

Nein, Überschwemmung, Starkregen, Rückstau und Erdrutsch sind nur über den Zusatz Elementarschäden gedeckt. Angesichts zunehmender Extremwetter ist dieser Baustein heute dringend zu empfehlen — auch abseits von Flüssen. Die Verfügbarkeit hängt von der Gefährdungslage ab.

Was bedeutet der gleitende Neuwert?

Damit ist das Gebäude immer zum aktuellen Wiederaufbauwert versichert, angepasst an Baukostensteigerungen. So vermeidest du Unterversicherung und bekommst im Schaden den vollen Wiederaufbau ersetzt. Grundlage ist meist der Wert 1914 mit jährlichem Anpassungsfaktor.

Wer zahlt bei einem Rohrbruch?

Schäden an Leitungen und am Gebäude durch austretendes Leitungswasser übernimmt die Wohngebäudeversicherung. Beschädigte Möbel oder Teppiche fallen unter die Hausratversicherung. Deshalb ist das Zusammenspiel beider Policen wichtig.

Was kostet eine Wohngebäudeversicherung?

Der Beitrag hängt von Gebäudewert, Bauart, Lage und Bausteinen ab und liegt oft im mittleren dreistelligen Bereich pro Jahr. Elementarschutz kostet je nach Risikozone extra. Im Vergleich finde ich ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis.

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